
Die Entstehung von Circles Of Mystery
Hier beginnt meine Reise auf die Märkte
Zu den Märkten bin ich wie die Jungfrau zum Kinde gekommen. Eine Künstlerin von einem Mittelaltermarkt beobachtete mich auf Facebook und fragte mich, nachdem ich meine ersten Erfahrungen mit dem Feuerhulahoop gepostet hatte, ob ich Lust hätte, mit ihr zusammenzuarbeiten. Diese unerwartete Anfrage öffnete mir die Tür zu einer ganz neuen Welt. Ich hatte nie wirklich darüber nachgedacht, auf Märkten aufzutreten oder meine Fähigkeiten in der Öffentlichkeit zu zeigen. Doch die Idee, meine Leidenschaft für den Feuerhulahoop oder generell mit den Hoops mit anderen zu teilen, faszinierte mich.
Die ersten Schritte waren aufregend und zugleich herausfordernd. Ich begann, mich intensiver mit der Kunst des Feuerhulahoopens auseinanderzusetzen. Es war nicht nur das technische Können, das ich verbessern wollte, sondern auch die Performance und die Art und Weise, wie ich das Publikum mit meiner Darbietung fesseln konnte. Die Künstlerin, die mich angesprochen hatte, wurde zu einer Mentorin für mich und half mir, meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln.
Die Atmosphäre auf den Märkten ist einzigartig. Die bunten Stände, die Musik und die fröhlichen Menschen schaffen eine besondere Stimmung, die ich schnell liebte. Ich trat nicht nur als Feuerkünstlerin auf, sondern lernte auch viele andere Künstler kennen, die ihre Talente präsentierten. Die Zusammenarbeit und der Austausch von Ideen in dieser kreativen Gemeinschaft waren inspirierend.
Mit jedem Auftritt wuchs mein Selbstbewusstsein. Ich entdeckte, dass ich nicht nur Freude daran hatte, zu performen, sondern auch, mit den Zuschauern zu interagieren. Es gab Momente, in denen ich das Publikum in meinen Bann zog und sie für einen kurzen Augenblick die Hektik des Alltags vergaßen. Diese Verbindung ist für mich bis heute unbezahlbar.
Ein unvergessliches Treffen
Auf einer Veranstaltung, bei der ich als Walking-Act auftreten durfte - jenseits des Mittelalters - lernte ich eine liebe Frau kennen, deren Sohn Down-Syndrom hat. Während unseres Gesprächs stellte sie mir eine wichtige Frage: Ob ich mir vorstellen könnte, mit Kindern und Menschen, die Down-Syndrom haben, zusammenzuarbeiten.
Diese Anfrage ließ mich nicht los. Ich begann darüber nachzudenken, wie bereichernd es sein könnte, in einem solchen Umfeld zu arbeiten und was ich von diesen wunderbaren Menschen lernen könnte und sie von mir. Es ist eine wertvolle Erfahrung, die Perspektive und die Lebensfreude von Menschen mit Down-Syndrom kennenzulernen. Ihre Offenheit und ihre Herzlichkeit sind inspirierend. Ich bin überzeugt, dass jeder von uns etwas von ihnen lernen kann – sei es Geduld, Empathie oder die Fähigkeit, das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Ich war mir meiner hohen Verantwortung bewusst, hier vielleicht auch inspirieren zu dürfen und diesen wundervollen Menschen ein schöne Zeit zu bescheren. Allerdings hatte ich fürchterliche Angst zu versagen, weil es ja auch viele Kinder waren und ich bisher nur Hulahoop mit meinen eigenen Kindern gemacht hatte.
Meine Erfahrung mit der Online-Schulung "Hulahoop for Kinds"
bei Jessica Klebedanz
Ich erinnerte mich, dass eine Hoopdance_fitness_byjessica aus Instagram eine Onlineschulung "Hulahoop for Kids" anbot. Diese kontaktierte ich, schilderte ihr die Begebenheit und sie begann mich darin zu unterrichten.
Die Inhalte der Schulung waren sehr gut strukturiert und die Trainerin war äußerst hilfsbereit. Sie erklärte mir nicht nur, wie man die Grundlagen des Hulahoopens anderen beibringen, sondern gab mir auch wertvolle Tipps, wie ich die Kinder spielerisch in die Welt des Hulahoopens einführen kann. Zudem half mir meine kleine Tochter, damals 3 Jahre alt, welche Tricks richtig gut bei Kindern in diesem Alter ankommen.
Mit jeder Einheit wuchs mein Selbstvertrauen und ich konnte die Techniken immer besser umsetzen. Diese Erfahrung hat meine Begeisterung für die Arbeit mit Kindern gestärkt.